Mission-Net

Save the Date!

Mission-Net findet wieder statt!

28. Dezember 2015 – 2. Januar 2016 in Offenburg, Deutschland

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Junge Christen aus mehr als 50 Ländern treffen sich Ende des Jahres in Deutschland.

Die Vorbereitungen für den vierten Mission-Kongress in Offenburg, Deutschland, laufen auf Hochtouren.

Während das Mission-Net Team noch immer Feedbacks und bewegende Zeugnisse vom letzten Kongress 2013/14 erhält, sind die Vorbereitungen für den diesjährigen Kongress bereits in vollem Gange. Vom 28. Dezember bis 2. Januar werden mehr als 3000 Jugendliche und junge Erwachsene aus über 50 verschiedenen europäischen und anderen Ländern zum vierten Mission-Net-Kongress in Offenburg, Baden-Württemberg, Deutschland, erwartet.

Das Thema des diesjährigen Kongresses ist «Connected». Verbunden sein mit Gott, der Welt und miteinander – schon während der Vorbereitungen wird dies umgesetzt. Die spannende Veranstaltung nimmt langsam Form an und es treffen Anmeldungen aus ganz Europa ein. Bisher kommen die meisten Anmeldungen aus Deutschland, der Schweiz und Portugal.

Die neue Website ist seit kurzem mit einem frischen und übersichtlichen Design online geschaltet. Teilnehmer melden sich ganz einfach online an.

Die Planung der Hauptveranstaltungen ist in Kursgerade. Passend zum Hauptthema werden die jungen Menschen im morgendlichen Bibelstudium die Gelegenheit haben, den Brief von Paulus an die Gemeinde in Ephesus zu lesen. Das Bibelstudium wird von Tor Erling Fagermoen aus Norwegen, dem zukünftigen europäischen Leiter des International Fellowship of Evangelical Students (IFES/SMD), geleitet. In Zusammenarbeit mit der Weltweiten Evangelischen Allianz will Mission-Net die «Bibelarmut» bekämpfen. Jeden Morgen wird deshalb in den informellen Familiengruppen der Fokus auf die Bibel durch die induktive Methode gelegt.

Während der Hauptveranstaltungen am Abend werden Sprecher wie Greg Livingston (UK), Rafal Piekarski (PL), Artur Krasniqi (KOS) und Connie Duarte (PT) über den missionarischen Lebensstil von Jesus berichten. Allen Sprechern liegt die junge Generation in Europa am Herzen.

Einige bekannte Personen aus Europa, wie etwa der spanische Pantomime Carlos Martinez, werden das Programm mit ihren Auftritten bereichern.

Weitere Attraktionen währen des Kongresses sind eine grosse Missionsausstellung und eine interessante Auswahl an Seminaren und Workshops, darunter ein Chor und Orchester. Ausserdem gibt es die Gelegenheit, zusammen mit den örtlichen Kirchen an einem Einsatz im Zentrum von Offenburg teilzunehmen. Es wird viele Möglichkeiten geben, das Thema zum Leben zu erwecken – sich miteinander zu verbinden und interkulturelle Freundschaften mit Menschen aus fast allen europäischen Ländern zu schliessen.

Das Hauptanliegen der wachsenden Mission-Net-Bewegung ist es, junge Europäer zu einem missionalen Lebensstil zu motivieren. Dieser alle zwei Jahre stattfindende Kongress dient dazu, jungen Erwachsenen neue Perspektiven zu vermitteln und ihnen zu zeigen, was interkulturelle Mission heute bedeutet.

Die Dachorganisationen dieser Bewegung sind die Europäische Evangelische Allianz (EEA) und die Europäische Evangelische Missionsvereinigung (EEMA).

Mehr Informationen zum Kongress: www.mission-net.org

Rückblick Mission-Net 13/14

Die Schweiz mit 450 Teilnehmenden am Mission-Net in Offenburg

Vom 28.12.2013 bis 2.1.2014 liessen sich rund 450 mehrheitlich junge Teilnehmende aus der Schweiz am dritten Mission-Net Kongress zu einem missionalen Lebensstil herausfordern. Karin Rachamandra, die zusammen mit ihrem Mann die internationale Studentenbewegung (IFES) unterstützt, legte im täglichen Bibelstudium anhand des Buches Nehemia aus, was es bedeutet, durch die Kraft Gottes mobil gemacht zu werden und zusammen das Reich Gottes zu bauen. Nach einer dramatischen Bekehrung im Alter von 19, arbeitete Karin in Europa unter Drogensüchtigen und Alkoholikern und später mit Flüchtlingen, Gefängnisinsassen und gefährdeten Mädchen in Thailand. Durch ihr Zeugnis, sowie durch weitere Predigten sprach Gott in das Leben vieler junger Menschen hinein. Auch George Verwer, der Gründer von OM ermutigte die Teilnehmenden zu kompromissloser Hingabe an Jesus Christus und damit zum aktiven Handeln. In Familiengruppen wurde das Gehörte vertieft und in den Alltag der Teilnehmenden integriert.

Neben den Plenarveranstaltungen blieb viel Zeit, sich im Global Market, einer Ausstellung von über 120 verschiedenen Missionsorganisationen, Ausbildungsstätten und Sozialwerken über Einsatzmöglichkeiten zu informieren oder konkrete Schritte in Richtung Mission zu unternehmen. Auch in den zahlreichen Seminaren standen kompetente Redner zur Verfügung, die ihre Erfahrung an die jungen Menschen weitergaben. Jedes teilnehmende Land Europas traf sich in einem Nationentreffen, wo Informationen ausgetauscht und für das jeweilige Land gebetet wurde. Für die Schweizer organisierten Christen aus der Romandi das Treffen mit deutscher Übersetzung. Die Prophetie, die vom Landesmotivator Andreas Zindel weitergegeben wurde, berührte und stärkte viele. Sie war ihm am letzten Mission-Net Kongress von einem finnischen Beter gegeben worden. Die Schweiz als Wasserschloss Europas mit ihren vier Hauptflüssen in alle Himmelsrichtungen wurde zum Bild für die segensreichen Auswirkungen, die von der Schweiz aus in ganz Europa hineinfliessen werden. Ähnlich der Vision in Hesekiel 47, wo Wasser unter der Tempelschwelle hervorquillt und aus einem Rinnsal ein Strom wird, der nicht mehr zu Fuss durchwatet werden kann, sollen die geistlichen Ströme aus der Schweiz sein.

Mission-Net-Flash

Lisa: Ich fand es mega cool und ermutigend zu sehen, wie viele Teilnehmer aus Osteuropa nach Offenburg kamen. Viele von ihnen sind bis zu zwei Tagen unterwegs gewesen und haben ihr letztes Geld dafür ausgegeben. Ein Beispiel dafür, wie wichtig ihnen der Kontakt zu den Gemeinden und Organisationen im Westen ist. Ich kam mit Leuten aus Mazedonien ins Gespräch. Beim letzten MN kamen nur gerade der Nationale Motivator mit einem Teilnehmer. Heute sind 85 Teilnehmer unter uns, unglaublich.

Was hat dich vom Programm her begeistert?
Dass soziale Gerechtigkeit ein Schwerpunkt war und wir auf diesem Gebiet echt herausgefordert wurden, Flagge zu zeigen, fand ich echt stark. Dabei geht es nicht allein ums Geld sammeln sondern eben auch seinen eigenen Lebensstil und den Umgang mit Ressourcen in Frage zu stellen. Christsein hat nicht nur mit Bekennen und Bezeugen zu tun sondern fordert auf verschiedenen Ebenen einen «missionalen und verantwortungsbewussten Lebensstil». Dass ich als Christ in diesem Spannungsfeld nicht alleine da stehe ist gerade auf dem Hintergrund von Mission-Net sehr ermutigend.

 

Mirjam: Ich bin zum ersten Mal am Mission-Net und bin sehr beeindruckt. Ich bin schon an vielen christlichen Konferenzen gewesen, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Das Netzwerk von Organisationen, Kulturen, Gemeinden und auch die praktische Umsetzung hat mich sehr angesprochen. Ich bin herausgefordert mein Leben als Spiegelbild meines Glaubens gegen aussen zu reflektieren. Ohne das haben wir keine Stosskraft und sind wir wirkungslos Morgen ist Mission-Net zu Ende.

Der Alltag kommt. Was nimmst du mit von Mission-Net?
In erster Linie Begeisterung und Ermutigung. Ich will als Kind Gottes authentisch mein Leben in Christus im Alltag leben und gross von ihm und seinem Handeln an mir denken.